Während der ganzen Zeit tat die Hausmutter ihr Bestes für das geistliche und das leibliche Wohl ihrer Gäste. Sie sorgte für Gebetstreffen, Bibelstudien und persönliche Seelsorge. Dabei wurde sie von den Pfarrern unterstützt, die ihre Ferien in dem Heim verbrachten. So manch ein Gast erinnert sich voller Dankbarkeit, wie sein Glaube in diesem christlichen Haus gestärkt und erneuert wurde.
Schließlich aber war das Diakonissenmutterhaus aus verschiedenen Gründen gezwungen, diesen Zweig der Arbeit aufzugeben. Aber alle, die über den Verlust traurig sind, haben einen Trost: Sie wissen, dass durch die Arbeit von Kilchzimmer die Frohe Botschaft von Gottes Liebe weiterhin ausgebreitet wird.
Drei Jahre lang hatte die Kinder-Evangelisations-Bewegung Europa in verschiedenen Teilen Europas nach einem Zentrum Ausschau gehalten. Ein derartiges Anwesen war nötig für die Lehrgänge, wie auch für das Europabüro und die Literatur-Abteilung. Im Jahr 1971 hörte man von Kilchzimmer und fuhr hin, um es anzuschauen. Es erwies sich als ideal für die Zwecke der KEB. So nahm man mit dem Diakonissenhaus Kontakt auf und fragte nach, ob sie es verkaufen würden. die Gebäude waren seit drei Jahren unbewohnt und in ziemlich baufälligem Zustand.
Man einigte sich auf einen Preis, der innerhalb von zwölf Monaten bezahlt werden sollte. Auf wunderbare Weise schenkte Gott fünf Wochen vor dem Ende jenes Jahres alles nötige Geld. Viel Geld wurde später auch für Reperaturen und Renovierungsarbeiten ausgegeben. Diese wurden von einer Gruppe von über 20 ehrentamtlichen Kräften aus verschiedenen Teilen der Erde ausgeführt.
Die Gebäude wurden zwar vielfach geändert, doch das geistliche Fundament ist noch immer das gleiche geblieben. Wir freuen uns darüber, dass das Evangelium, das mehr als ein Jahrhundert lang in Kilchzimmer bezeugt worden ist, hier weiterhin verkündigt wird und dass viele Kinder in Europa auch in Zukunft durch Kilchzimmer die Frohe Botschaft hören werden. <Ende>
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