Wie aus der Jahreszahl hervorgeht, die man auf einem der Balken lesen kann, stammt das Hauptgebäude in Kilchzimmer aus dem Jahr 1571. Das Kloster Schöntal gehörte zunächst Benediktinermönchen. Wie so manches Kloster des Mittelalters war es vielen Wechselfällen unterworfen; während eines gewissen Zeitraums diente es als Nonnenkloster. Im Jahr 1525, während der Bauernkriege in Deutschland, stürmten die Pächter das Kloster und verbrannten die Urkunden. Die Mönche ergriffen die Flucht. In dieser Zeit schickte die Stadt Basel Vögte, die die Bauernhöfe verwalten sollten. Ein paar Jahre später, nach der Reformation, wurde Kilchzimmer zusammen mit einigen anderen Gehöften, an das "Bürgerspital" in Basel verkauft. Aus den folgenden 250 Jahren gibt es leider keine Niederschriften aus diesem Raum.
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